| Abstract |
Zur Auslegung von Sondenfeldern werden bevorzugt analytische Softwarepakete eingesetzt, da sie eine schnelle und damit wirtschaftliche Temperaturprognose des Erdwaermesondenbetriebs ermoeglichen. Hinsichtlich unterschiedlicher Randbedingungen wie differierende Bohrungstiefen oder Lagegeometrie stossen diese Programme jedoch schnell an Grenzen. Die Beruecksichtigung von Grundwassereinfluss oder die Darstellung von Temperaturfeldern ist nicht moeglich. Auf der anderen Seite sind die numerischen Softwarepakete vergleichsweise Aufwendig in der Erstellung der Modelle. Eingangsparameter sind oft nur begrenzt verfuegbar oder muessen angenommen werden. Die Software Geologik SF wurde speziell fuer Geothermieanwendungen entwickelt und schliesst die Luecke zwischen analytischen und numerischen Softwarepaketen. Sie verwendet einen numerischen Algorhythmus fuer konduktiven und konvektiven Waermetransport. Sondenfelder koennen in georeferenzierten Lageplaenen per drag and drop schnell erstellt werden. Das FEM-Grid wird in differenzierter Aufloesung automatisch generiert. Die Lasten koennen in beliebiger Aufloesung verarbeitet werden. Unterschiedlich komplexe Modell-Ansaetze ermoeglichen die Bearbeitungsgeschwindigkeit und Praezision zu steuern. Monitor-Nodes lassen Grenzbetrachtungen einfach erstellen. Ebenso koennen Isolinen-Darstellungen fuer zeitabhaengige Temperaturfeld erstellt werden. Die Leistungskurven der Waermepumpen koennen hinterlegt und verarbeitet werden. Dadurch koennen COP und Waermepumpenlaufzeiten ermittelt werden. Die relative Leistung der Sonden wird ueberwacht und ermoeglicht unguenstige Lagekonfigurationen zu optimieren. Nicht zuletzt wird ueber das Dashboard der Anlagenbetrieb visualisiert und die Systemparameter wie Laufzeiten, Stromverbrauch und geothermischer Gewinn angezeigt. |