| Abstract |
In diesem Beitrag wird das vom BMWi gefoerderte Projekt GEOGROUND mit seinen Zielen und Zwischenergebnissen vorgestellt. Das Ziel des Projektes ist es, eine Bohrloch-Sonde zu entwickeln, die auf der Basis des Thermal Conductivity Scannings (TCS)-Verfahrens sehr genau in-situ-Waermeleitfaehigkeiten bestimmen kann. Das TCS-Verfahren ist ein Laborverfahren, das bereits seit Mitte der 80er Jahre erfolgreich eingesetzt wird. Bei der uebertragung des Verfahrens in das Bohrloch ist eine Vielzahl von Problemen zu bewaeltigen. Im ersten Schritt wurden diese analysiert und moegliche Loesungen zusammengestellt. Anschliessend wurde aus den Loesungsansaetzen ein Gesamtkonzept erstellt, das die theoretische Grundlage fuer den Bau eines Prototypen darstellt. Im dritten Schritt des Projektes soll versucht werden, diesen Prototyp zu realisieren. Dabei soll zuerst nur die Funktionsfaehigkeit einer solchen Sonde nachgewiesen werden. Aus Erfahrungen mit dem Prototypen sollten optimierte Sonden dieser Art die Messgenauigkeit des erweiterten Thermal-Response-Test (eTRT) erreichen und ihn in der raeumlichen Aufloesung und Messgeschwindigkeit uebertreffen. Darueber hinaus koennten zusaetzliche Parameter, wie Anisotropie der Waerme- und Temperaturleitfaehigkeit bestimmt werden. |