| Abstract |
Die grosse Kundennachfrage nach geothermisch erzeugter Fernwaerme zwangen bereits nach fuenf Jahren erfolgreichem Betrieb die kommunale Betreibergesellschaft "Innovative Energie fuer Pullach GmbH" die bestehende Tiefengeothermie-Anlage um eine dritte Bohrung zu erweitern. Das neue Konzept sieht vor die beiden von einem Bohrplatz niedergebrachten, bestehenden Bohrungen als Foerderbohrungen zu nutzen. Dafuer wird weltweit erstmalig nach fuenfjaehrigem Betrieb eine Reinjektionsbohrung in eine Foerderbohrung umgewandelt. Fuer die Verbindung der Dublette mit der dritten Bohrung, die als Schluckbohrung dient, wurde eine ca. vier Kilometer lange Reinjektionsleitung gebaut. Obwohl die bestehenden Bohrungen zukuenftig beide als Foerderbohrungen dienen, wurde die Anlage technisch so konzipiert, dass auch der alte Dublettenbetrieb als Foerder- und Injektionsbohrung moeglich ist. Wie Wirtschaftlichkeitsberechnungen zeigen, wird durch die neuen, hohen Investitionen im Ergebnis die Rentabilitaet erhoeht. |