| Abstract |
Eine beginnende Verschlechterung der Aufnahmefaehigkeit der Injektionsbohrung einer geothermischen Dublette muss rechzeitig erkannt werden, um Gegenmassnahmen planen und einleiten zu koennen. Dazu ist es bei der Bewertung der kontinuerlich gemessenen Kopfdruecke und Injektionstemperaturen notwendig, zwischen einem aussergewoehnlichen Verhalten und dem normalen Trend zu unterscheiden. Letzterer entsteht durch den zunehmenden Kaltwasseranteil im Untergrund um die Injektionsbohrung und den damit wachsenden Viskositaetsbeitrag zum Kopfdruck. Aus den darueber hinaus veraenderten Druckanteilen kann auf eine beginnende Bohrungsschaedigung und deren Natur geschlossen werden. |